Defne Şahin

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­­Die Jazzsängerin und Komponistin Defne Şahin hat eine musikalische Sprache entwickelt, die ihr Leben in verschiedenen Kulturen und Ländern widerspiegelt. In Berlin geboren und aufgewachsen lebte die junge Musikerin bereits in der Türkei, in Spanien, Brasilien und zuletzt in New York. So fühlt sie sich im Jazz, Bossa Nova und in der mediterranen Volksmusik gleichermaßen zu Hause.

Ihr Debüt-Album Yaşamak – to Live with the Words of Nâzım Hikmet, wurde in der renommierten Reihe Jazz Thing Next Generation (Double Moon Records) und in der Türkei (Kalan Müzik) veröffentlicht und von der Presse als “Beginn einer Erfolgskarriere” gelobt. Jazzthetik
Vom argentinischen Pianisten und Komponisten Guillermo Klein wurde ihr zweites Album Unravel (Fresh Sound Records) produziert, das Defne Şahin mit Fabian Almazan, Petros Klampanis und Henry Cole in New York aufgenommen hat.

Sie ist in zahlreichen Jazzclubs und auf Festivals in Europa, Brasilien, den USA und Südafrika aufgetreten unter anderem in der Carnegie Hall New York, beim Jazzfest Berlin und beim Istanbul Jazzfest.
Defne Şahin gab Konzerte mit Musikern aus der ganzen Welt darunter Shai Maestro, Jay Clayton, Elias Stemeseder und Joe Sanders.

Sie wurde sowohl als Sängerin, als auch als Bandleaderin und Komponistin unter anderem mit dem Studiopreis des Berliner Senats 2010, als Teilnehmerin des Popcamp vom Deutschen Musikrat 2011 und als Elsa Neumann Stipendiatin ausgezeichnet. 2016 ist sie als Artist in Residence in der Kulturakademie Tarabya des deutschen Auswärtigen Amtes in Istanbul.

An der Universität der Künste Berlin und der Escola Superior de Musica Barcelona studierte Defne Şahin Jazz-Gesang. Sie lernte bei David Friedman, Judy Niemack, Kurt Rosenwinkel, John Hollenbeck, Julia Hülsmann und Carme Canela. 2014 erhielt sie den Master of Music in Vocal Jazz Performance an der renommierten Manhattan School of Music in New York, wo sie mit Theo Bleckmann, Gretchen Parlato, Phil Markowitz und Dave Liebman studiert hat. Für ihr Studium erhielt sie Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Manhattan School of Music.

„Seit ihrem Debüt „Yaşamak“ ist die in Berlin geborene Deutschtürkin in der internationalen Jazzszene eine feste Größe.“
Tagesspiegel